Green Goal 2011: Effektives Umweltmanagement ÖKOPROFIT in allen WM-Stadien!

Graz, 

29.07.2011



Alle teilnehmenden Stadien der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft wurden für nachhaltiges Umweltmanagement mit dem Ökoprofit-Zertifikat ausgezeichnet.

oekoprofit_logoIm Rahmen der Umwelt-Kampagne Green Goal 2011 bereiteten sich die Stadien der FIFA Frauen Fußball WM mit dem Projekt „ÖKOPROFIT“ optimal auf eine umweltfreundliche Weltmeisterschaft vor. Ziel von „ÖKOPROFIT“ ist es, die Stadionbetreiber durch den Einsatz innovativer Technologien nachhaltig ökonomisch zu stärken und gleichzeitig die ökologische Situation im Stadionbetrieb zu verbessern. Durch Investitionen in den betrieblichen Umweltschutz können nachhaltig Kosten gesenkt und die Öko-Effizienz gesteigert werden.

Erstmals wurde aus einem WM-Budget ein Umweltmanagement für die neun WM-Stadien finanziert, das den Umweltgedanken nachhaltig, auch in der Zeit nach dem Turnier, in den wunderschönen Arenen etabliert. Doch es geht um mehr, um große und kleine Maßnahmen, um viele verschiedene Bausteine: Energie- und Wasserverbrauch, Abfall, Verkehr und den Verzehr von Speisen und Getränken. Um die Kompensation der nicht vermeidbaren Treibhausgase. Um Mehrwegbecher und Abfalltrennung, um regionales Catering und Kombitickets. Und um Ihr Mitmachen.

Als wichtigste Weiterentwicklung des Umweltkonzepts gegenüber 2006 nennt Bleher die Einführung des Umweltmanagementsystems „Ökoprofit“ in den neun WM-Stadien. Vorgesehen ist unter anderem, die Mitarbeiter in den Stadien für Mülltrennung und für das Stromsparen zu gewinnen. Außerdem wird die Gebäudetechnik in den WM-Arenen auf den neuesten Stand gebracht. „Dadurch können die Stadien künftig effizienter geheizt und beleuchtet werden, so Bleher vom ÖKO Institut.


ÖKOPROFIT®
Green Goal hat es geschafft. In allen neun WM-Stadien wurde im Zuge der FIFA Frauen-Fußball Weltmeisterschaft 2011 das Umweltmanagementsystem ÖKOPROFIT® eingerichtet. Der ÖKOPROFIT-Know-how-Transfer in die Unternehmen findet in Form einer Workshopreihe statt, diese wird in der Regel vom RECP (Regional ECOPROFIT Contact Point) organisiert und von ÖKOPROFIT Consultants durchgeführt.

Bei den abschließenden Kommissionsprüfungen präsentierten die Stadionbetreiber Vertretern der Stadtverwaltungen und der Industrie- und Handelskammern die ersten Ergebnisse der insgesamt 63 Maßnahmen, von denen 74% bereits umgesetzt sind. Auch Dank des Engagements der technischen Leiter in den Stadien wurden dort bisher schon über 50 verschiedene Einzelmaßnahmen zum Energie- und Wassersparen sowie zur Abfallvermeidung umgesetzt. Mit 44% aller Aktionen bietet der Bereich Energie (Strom, Wärme und Kraftstoffe) das größte Einsparungspotenzial.
Pro Jahr können hier 6.341 MWh Energie oder 4.000 t CO2-Äquivalentemissionen eingespart werden. Durch insgesamt zehn größere Maßnahmen im Bereich Wasser werden weiterhin rund 50.000 Kubikmeter Wasser pro Jahr eingespart. Insgesamt investieren die Stadionbetreiber 710.000 € und erwarten jährliche Einsparungen von rund 335.000 €.

Philipp Leinfelder, verantwortlicher Projektleiter vor Ort zeigt sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen: „Was die Stadien durch ÖKOPROFIT erreicht haben, sehr beachtlich. Die beeindruckenden Zahlen sprechen hier eine klare Sprache. Wir freuen uns, dass die Stadionbetreiber in so kurzer Zeit und trotz des Vorbereitungsstresses im Vorfeld der WM so viele Maßnahmen angegangen sind. Das zeigt die Bedeutung, die der betriebliche Umweltschutz auch für Stadionbetreiber mittlerweile einnimmt.“
Und für die Zeit nach der WM sind weitere Investitionen geplant. So wird Green Goal auch über die WM hinaus wirken, im normalen Betrieb der Stadien wie zB. bei Bundesliga- oder Länderspielen und allen anderen Veranstaltungen. Fußball hinterlässt eben doch (grüne) Spuren.

Mag. Christoph Holzner – ÖKOPROFIT Akademie Graz u. Geschäftsführer CPC Austria GmbH:
ÖKOPROFIT, ist weltweit das verbreitetste Programm zur nachhaltigen Umweltentwicklung und Wirtschaftsförderung für Unternehmen. Allein ca. 4.000 Unternehmen weltweit haben sich für dieses Programm entschieden, gemeinsam in Kooperation mit ExpertInnen und Kommunen wurden bisher an die ca. 50.000 Maßnahmen in 120 Städten/Regionen umgesetzt. Nachhaltiges Wirtschaften bringt nicht nur Synergien für das eigene Unternehmen, sondern auch für die Region

Weitere Informationen unter www.oekoprofit.com

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